06. Hinauf bis auf 2800 m Höhe über die Ötztaler Gletscherstr.


Ein Tag, an dem die ursprüngliche Planung zu 100 % eingehalten wurde. Bis kurz vor Mittag Sölden mit Gepäck zu erreichen sollte kein Problem darstellen. Im Anschluss die Ötztaler Gletscherstraße ohne Gepäck zu befahren, war schon zeitlich schwerer zu kalkulieren, aber durchaus machbar.

Wie schön, dass es heute EXIF- Informationen zu jedem digitalen Foto gibt. Um 08:50 Uhr standen wir startbereit an der Rezeption des Campingplatzes in Umhausen um diesen in Richtung Sölden mit Gepäck zu verlassen. Bei leicht ansteigender Straße hatte ich maximal 2 Std. einkalkuliert um den Campingplatz in Sölden zu erreichen. Dort wollten wir unsere Zelte aufbauen um im Anschluss ohne Gepäck die Ötztaler Gletscherstraße hinauf zu radeln.

Startbereit an der Rezeption des Campingplatzes in Umhausen

Die ersten Kilometer wurden auf der B186 gefahren, bis sich eine Gelegenheit ergab auf eine Nebenstrecke auszuweichen. Nachfolgend einige Fotos, die auf dem Weg nach Sölden gemacht wurden.

Noch auf der B186

Beim Überqueren der Ötztaler Ache,  3 Kilometer hinter Umhausen

Etwas später die erste Gelegenheit die B186 zu verlassen^

Hier lässt sich radeln!

Wieder zurück auf der B186 fuhren wir in einer Baustelle an den Autos vorbei und durften die Gefahrenstelle als erste verlassen.

Ulrich und Danjel im Gefahrenbereich

Am Ortseingang von Sölden

Routiniert hatten wir unsere Zelte sehr schnell aufgebaut und uns in der Rezeption angemeldet.

Die Zelte stehen bereits (Campingplatz in Sölden)

Danach kam die Frage auf wer von den Teilnehmern die über 1400 Höhenmeter bis zum Rettenbachferner noch mitfahren würde.  Ulrich und Danjel entschieden sich für einen Verbleib auf dem Campingplatz. Paul hatte insgesamt mehr Zeit zur Verfügung und wollte einen Tag später hinauffahren. Nun gut, übrig blieben Robert, Falk und ich, die sich kurz nach 12:00 Uhr aufmachten die Ötztaler Gletscherstraße zu knacken. Mit wenig Gepäck natürlich erheblich leichter zu befahren als die Pillerhöhe, forderten uns die kontinuierlichen 13% trotzdem durchaus ständig.  Über 1400 Höhenmeter mit dem Trekkingrad waren durchaus nicht leicht zu befahren.

Rechts ab geht es hoch!

In einer der Kehren vor dem Abzweig in Richtung Hochsölden staunten wir nicht schlecht, als wir Rufe von oben wahrnahmen. Ulrich und Danjel hatten eine alternative Form gefunden den Berg zu erklimmen.

So kommt man auch hinauf!

Am Straßenabzweig nach Hochsölden vorhandene Hinweistafel

Falk und Robert kurz vor der Mautstelle

Kurz vor der Mautstelle besteht die Möglichkeit über eine kleine Stichstraße eine Restauration zu erreichen. Für uns bei knapper Halbzeit der Gesamtstrecke eine ideale Pausenstelle.

Nachfolgend ein paar Fotos, die im Bereich der Restauration gemacht wurden.

Blick auf die Restauration, oben die Straße

Robert und Falk geht es beim Essen gut!

Obwohl es bis zum eigentlichen Ziel noch ziemlich weit war, konnte man die Gletscherstation bereits von weitem sehen.

Unser Ziel schon weit voraus zu sehen!

Nur durch kleine Trinkpausen unterbrochen, kurbelten wir uns Meter für Meter an die Gletscherstation heran.

Wir kommen näher

Auf den letzten 2 Kilometern mussten wir leider noch eine Baustelle durchfahren. Auf einer Straßenseite wurde der Asphalt für die nahende Wintersaison vollständig erneuert. Entgegenkommende und überholende Fahrzeuge erzeugten ständig Staubwolken.

Innerhalb der Baustelle, kurz vor dem Ziel

Fast erreicht das Ziel

Ja wir saßen förmlich im Schnee.

Georg konnte es nicht lassen.......

und Robert auch nicht

Nachfolgend noch ein paar Fotos im Bereich der Gletscherstation.

Im Winter ist hier was los.

Vorbereitungen für die Wintersaison

Etwas höher auf dem Weg zum noch gut 100 Meter höher gelegenen Parkplatz konnten noch einige Fotos von oben gemacht werden.

Blick von oben auf die Gletscherstation des Rettenbachferner. Auf dem Foto ebenfalls
 zu sehen, der 1,7 km lange Tunnel zum Tiefenbachferner.

Ab hier geht es nicht mehr weiter. Der GPS-Empfänger zeigte 2804 m Höhe an.

Oben ebenfalls zu sehen

Für die Abfahrt zurück nach Sölden benötigten wir nur knapp eine Stunde. Aufgrund der wenigen Kehren konnten wir die Räder mal so richtig laufen lassen.

Für den Abend fanden wir in der Nähe eine Pizzeria.

Abends in der Pizzeria

Falk kämpft mit dem Laptop um seinen Reisebericht zu vervollständigen.