14. Whale Watching und hart gegen Wind und Regen nach Keflavik


Der Bus in Richtung Hafen fuhr jede halbe Stunde. Bei zwanzig Minuten Fahrzeit würde ich am Hafen um ca. 08:20 Uhr ankommen. Das ich überhaupt ankam, hatte ich eher einem Zufall zu verdanken. Der Bus erschien pünktlich, das war kein Problem. Der Fahrer nahm aber keine Geldscheine an und das wusste ich nicht. Mein Glück bestand dann darin, dass ich zufälligerweise noch genügend Kleingeld besaß. Warum es diese Regelung gab, wusste ich nicht. Im Hochlandbus und auf der Ringstraße hatte ich die Busfahrt sogar mit Visacard bezahlen können, hier ging beides nicht.

Der Bus fuhr durch die Innenstadt und hielt kurz vor dem Marinemuseum. Mir fehlte die Zeit um dort auch noch reinzuschauen, deshalb machte ich nur ein Foto von Außen und lief weiter zum Anlegesteg.

Zufällig am Weg, das Marinemuseum

Ein Hafenbecken weiter fand ich dann das Whale Watching Centre und die Ticketstation der Firma Elding. Ich kaufte mir für umgerechnet 26,- € eine Karte und wechselte gleich einen 1000 ISK –Schein in Münzen, um für die Rückfahrt mit dem Bus Kleingeld zu haben.

Am Whale Watching Centre

Im Hafen

Am Whale Watching Centre

Im Whale Watching Centre

Die Fahrt mit dem Schiff dauerte insgesamt 3 Stunden. Auf dem Schiff gab es Cafe und warmen Kakao. Damit konnte man wunderbar die Fahrzeit überbrücken.

Das Schiff mit dem wir fuhren

Im warmen Aufenthaltsraum

Das Schiff verlässt Reykjavik

Isländische Walarten

Auf dem Meer vor Reykjavik

Einen Wal zu fotografieren stellte sich als äußerst schwierig heraus. Wenn einer erschien, dann hielt man die Kamera meist nicht genau in die richtige Richtung. Entweder waren die Fotos anschießend unscharf oder der Wal war schon wieder abgetaucht. Dennoch gelangen mir ein paar Aufnahmen auf denen Minkwale, die bis zu 10 m lang sind, zu sehen sind.

Ein Minkwal

Ein Minkwal

Ein Minkwal

Ein Minkwal

Um ca. 13:00 Uhr kehrte das Schiff in den Hafen zurück. An der Bushaltestelle hing ein Zettel, der mich ein wenig irritierte. Ich fragte einen Passanten nach der Bedeutung, der mir dann auch die Erklärung gab. Ich musste eine Straßenkreuzung weiterlaufen. Dort wo ich stand würde der Bus an dem Tag wegen des am selben Tag stattfinden Marathonlaufs nicht halten. Dort hätte ich lange stehen können.

45 Minuten erreichte ich wieder den Campingplatz, allerdings im Regen. Eine halbe Stunde später hatte ich alles gepackt und stand vor der Rezeption. Ein Chinese machte von mir noch das nachfolgende nicht so ganz geglückte Foto, danach startete ich in Richtung Keflavik.

Ein letztes Foto am Campingplatz in Reykjavik

Von der Fahrt nach Keflavik gibt es wenig zu schreiben. Über 50 km kämpfte ich gegen den Wind und Regen an, der einen manchmal fast vom Fahrrad blies. Die reine Fahrzeit von über 4 Std. spricht für sich. Ich kam kaum über eine Geschwindigkeit von 12 km/h hinaus. Im Hafen von Hafnarfjödur und auf der langen Strecke in Richtung Keflavik hielt ich einmal kurz an um ein Foto zu machen. Ansonsten war ich vollauf mit dem Kampf gegen den Wind beschäftigt.

Im Hafen von Hafnarfjödur

In Richtung Keflavik

An der Einmündung der Straße, die nach Grindavik oder zur Blauen Lagune führt, traf ich auf einen deutschen Radler. Bis nach Keflavik gaben wir uns abwechselnd etwas Windschutz. Um ca. 18:00 Uhr erreichten wir den Alex-Campingplatz.

Ankunft am Alex-Campingplatz in Keflavik

Ankunft am Alex-Campingplatz in Keflavik

Meine Islandtour 2008 war leider beendet. Viel hatte ich mal wieder erlebt, so manches Mal insbesondere im Hochland, auch ein wenig leiden müssen. Aber was nahm man nicht alles in Kauf, um diese tolle Landschaft zu sehen.