15.Der alte Hafen von Puerto de Vega


Als wir um kurz nach 08:00 Uhr aus unseren Schlafsäcken krochen, war die Pilgerherberge schon fast leer. Ein, zwei Nachzügler beschäftigten sich noch mit ihren Rucksäcken, ansonsten herrschte eine wunderbare Ruhe. Verbunden mit dem Blick auf das Meer und der angenehmen Morgenluft machte es richtig Spaß, in Ruhe zu packen und sich auf das Frühstück zu freuen.

Beim Packen

Zur Erinnerung

Zuerst radelten wir in den Ort zurück und frühstückten in einem im Zentrum gelegenen Cafe.

Auf dem Weg in die Stadt

Auf dem Weg in die Stadt, was für ein herrlicher Morgen

Pilger kurz vor dem morgendlichen Aufbruch

Ein Blick auf den Hafen von Ribadeo

Unser weiterer Weg führte über die Bucht „Ria de Ribadeo“. Unserem Reiseführer konnten wir entnehmen, dass die große Brücke, die wir von unserer Herberge aus gesehen hatten, nicht nur aus einer Autobahnspur bestand. Parallel dazu sollte es einen schmalen Rad- und Fußweg geben. Nur wie findet man die richtige Auffahrt, ohne auf die Autobahn zu gelangen. In der nachstehenden Grafik habe ich mal unseren Anfahrtsweg dargestellt. Es handelt sich um die mit dem GPS-Gerät aufgezeichnete Strecke.

Den langen Weg hätten wir uns sparen können

Wir radelten zunächst von der Ortsmitte aus nach Westen, um auf die N-634 zu gelangen, dann nach Osten, bis wir bemerkten, dass die N-634 tatsächlich auf die Autobahn führte. Eine kleine weiterführende Parallelstraße brachte dann die Lösung. Die Auffahrt zum Radweg befand sich nur etwas südwestlich der Herberge. Wir hätten uns den langen Weg also sparen können.

Die Brücke besitzt eine Länge von ungefähr 700 m. Die Breite der Fahrradspur läßt sich am besten auf dem nachfolgenden Foto erkennen. 

Für Radfahrer und Fußgänger, ansonsten nur Autobahn

Das an der Meerseite montierte Geländer ist zwar einigermaßen hoch, ungefährlich ist das Fahren mit dem Rad aber nicht, vor allen Dingen mit bepackten Rädern.

Wir haben es fast geschafft

Rückblick

Hinter der Brücke schwenkten wir direkt nach Norden, um uns weiter am Meer entlang zu bewegen, eine folgenreiche Entscheidung. Die stark zerklüftete Küste forderte uns sofort, es ging ständig rauf und runter, so dass wir nur langsam vorankamen.  Erst um 14:30 Uhr erreichten wir den an der Flußmündung des Rio Navia liegenden Ort gleichen Namens.

Ein Rückblick

Unterwegs

Claudia kämpft sich wieder mal einen Berg hoch

Schöne Strände

Eine sehr schöne Gegend

In der Nähe von Porcia

 Nicht so gut gelungen, aber immerhin

Auf der Brücke über den Rio Navia

Navia gefiel uns als Ort nicht so sehr, deshalb hielten wir uns dort nicht sehr lange auf und radelten weiter am Rio Navia entlang nach Norden. Als Tagesziel hatten wir den kleinen Ort Puerto de Vega ausgewählt. Er besitzt einen kleinen Hafen und einen Campingplatz, der im südwestlichen Teil des Ortes liegt.

Und schon wieder eine Steigung

Ein erster Blick auf den Hafen von Puerto de Vega

Puerto de Vega ist tatsächlich ein kleines verträumtes Hafenstädtchen, dessen Ortskern sich direkt am Hafen befindet. Die Häuser gruppieren sich um mehrere Hafenbecken und sind recht malerisch anzusehen. Schmucklose Häuserblocks sahen wir nur am Ortsrand.

Als wir dort eintrafen, ließen wir die Räder einfach zum Hafen herunterrollen, einen Hinweis auf einen vorhandenen Campingplatz hatten wir vorher nicht gesehen. Erst durch mehrmaliges Nachfragen und der Hilfe eines spanischen Touristenpaares, sowie einem Restaurantbesitzer fanden wir den Campingplatz. Natürlich mussten wir wieder den Berg hinauf. Den Abend verbrachten wir in einem kleinen Restaurant direkt am Hafen.

Ein kleiner Campingplatz, der uns gefiel

Auf dem Campingplatz in Puerto de Vega

Am späten Nachmittag in Puerto de Vega

Sehr geschützter Hafen

Ein Angler auf der alten Hafenmauer

Boote im Hafen

Eine Übersichtskarte vom Ort