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Unser letzter Radtag stand uns bevor, als wir relativ spät um 09:30 Uhr den Campingplatz verließen. Auf den ersten 30 km standen drei Steigungen auf dem Programm, die uns jeweils von Meereshöhe aus auf 180 m ü. NN, 120 m ü. NN und 130 m ü. NN brachten. Danach konnten wir von Portugalete aus flach am Ria de Bilbao entlang, bis in die Innenstadt von Bilbao radeln.
Blick auf die Küste, hinter Castro Urdiales
Gut gelaunt am frühen Morgen
Rückblick unter der Autobahn
Dahinten geht es weiter hinauf
Im Hintergrund die weitere Wegführung parallel zur Autobahn
Einen Zwischenstop legten wir noch an einem Cafe ein. Wir hatten den zweiten Hügel des Tages geschafft, die Autobahn in Richtung Meer überquert und freuten uns über das schöne Wetter. Die Besitzerin war bei unserer Ankunft noch damit beschäftigt, die Tische zu decken. Wir mussten deshalb ein wenig warten, uns war das aber egal.
Am Cafe
Eine kurze Steigung über ca. 40 Hm ging es noch einmal hinauf, dann standen wir am „Playa de la Arena“.
Am „Playa de la Arena“, ein ins Meer mündender Fluss
Brücke über den Fluß, links das Meer
Die Brücke endet auf dem Strand
Das Schieben am Strand erinnerte mich ein wenig an meine isländische Hochlanddurchquerung im Sommer 2008, die Strecke war aber relativ kurz. Man merkte, dass Sonntag war, viele Spanier waren am Strand oder in den umliegenden Dünen um Picknick zu halten.
In La Arena bekamen wir von einem Passanten einen Hinweis auf den „Bide Gorri Arena“. Es handelt sich um einen wunderschön angelegten kombinierten Fuß- und Radweg, der von La Arena aus mit mässiger Steigung bis nach Portugalete führt. Vollkommen abseits von jeglichem Autoverkehr, verläuft er über 12 km durch die hügelige Landschaft.
Wunderschön durch die hügelige Landschaft führt der „Bide Gorri Arena“
Claudia radelt mir davon
Unterwegs Picknickmöglichkeiten
Kein Kontakt mit motorisierten Fahrzeugen
Zwei Kilometer vor Portugalete wurde es noch einmal ungemütlich, als der Weg aufgrund einer Baustelle unterbrochen war. Wir mussten die Räder 200 m steil den Berg hinauf schieben. Claudia wurde bei der Aktion von einer Wanderin überholt, die ihr half das Rad auf den Hügel zu bugsieren.
Auf dem Foto ist die steile Stelle nicht sehr gut zu erkennen
Bei unserer Ankunft in Portugalete trafen wir auf einen sehr alten Friedhof.
Der Eingang zum Friedhof von Portugalete
Auf dem Friedhof von Portugalete
Auf dem Friedhof von Portugalete
Danach sausten wir hinab zum Ria de Bilbao. Unser GPS-Track zeigte uns den direkten Weg zur Puente Colgante.
Gasse in Portugalete
Der Begriff Puente Colgante steht für „Hängende Brücke“. Es handelt sich bei der Brücke jedoch nicht um eine Hängebrücke wie man sie sonst kennt, sondern um eine Hochbrücke mit Schwebefähre. Die Brücke wurde im Jahr 1893 eingeweiht und ist damit die älteste Schwebefähre der Welt. Die Anlage besteht aus 45 m hohen Stahltürmen, die durch ein 160 m langes horizontales Traggerüst mit einander verbunden sind. An dem Traggerüst aufgehängt ist die Transportbarke, die mit einer Größe von 10m x 14 m bis zu 6 PKW transportieren kann. Die Nutzlast ist auf 22 Tonnen begrenzt. Am 13. Juli 2006 wurde die Schwebefähre von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.
Ein erster Blick auf die Puente Colgante
Ein Blick von unten
Die Fähre „schwebt“ auf die andere Seite
Historisches auf einer Hinweistafel
Ein Hinweis auf den Erbauer
Wir müssen natürlich auf die andere Seite
Und der Georg auch
Die letzte 11,5 km bis zur Pension Arias, verliefen sehr flach immer am Ria de Bilbao entlang.
Ein großes Schiff auf dem Ria de Bilbao
Kurz vor dem Eintreffen in der Altstadt von Bilbao führte unser Weg noch über eine interessante Brücke, der Puente Eskalduna.
Hinter dem Kreisverkehr geht es auf die Puente Eskalduna
Auf der Puente Eskalduna
Wir hatten unseren Zielort Bilbao erreicht, als wir unserem GPS-Track folgend, kurze Zeit später vor der Pension Arias standen. Nur durch ein „P“ gekennzeichnet, war sie nicht leicht zu erkennen. Sie sah aus wie ein normales Wohngebäude und das war es auch wohl. Aus einer ursprünglichen Wohnung war durch wenige Umbauten eine Pension geworden. Unsere Räder mussten wir mit in den ersten Stock schleppen, bekamen dafür aber ein extra Zimmer zugeteilt.
Am späten Nachmittag sahen wir uns noch ein wenig von Bilbao an. Wir wollten den Tag und damit unsere Tour in Ruhe ausklingen lassen und in der Innenstadt den Abend genießen. Unsere Räder waren für eine Stadtrundfahrt mal wieder ideal.
Am Guggenheim Museum
Vor dem Guggenheim Museum
Das Guggenheim Museum
Der Eingang zum Guggenheim Museum
Blick auf die Altstadt von Bilbao
Der Bahnhof von Bilbao
Mal etwas näher
Schachturnier in der Altstadt
Letzte Eindrücke am Abend in Bilbao
Was die Frauen wohl bereden?
Wir waren uns beim Abschluß unserer Tour sicher, Bilbao waren ebenso wie Lissabon, Porto oder Santiago de Compostela eine gesonderte Städtereise wert.
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