Dei letzten 60 km nach Mestre (Venedig)

Datum Km Σ Km Hm Σ Hm Übernachtung
14.09.2011 62 650 130 3280 Hotel Aaron

 

Es gab Orte, die verließ man morgens mit einer gewissen Wehmut, Lido di Jesolo gehörte dazu mit Sicherheit nicht. Nachdem wir unsere Räder aus der Tiefgarage des Hotels geholt hatten, schwenkten wir sofort nach Norden. Dank GPS fanden wir den Weg auf dem Kanaldeich sehr schnell, besser als wieder auf der schrecklichen Geraden zurück zu radeln. Nach einem kurzen Stopp an der Kirche in Jesolo (nicht Lido di Jesolo) schwenkten wir nach Nordwesten. Eine kleine Straße ermöglichte  abseits der Hauptstraße entspanntes Radeln.

In Caposile versuchten wir zunächst statt auf der Hauptstraße auf einem kleinen Weg nach Westen zu gelangen. Der Versuch endete auf einer zugewachsenen Piste, die nicht mehr befahrbar war. Den einen Kilometer mussten wir leider wieder zurück, um auf die stark befahrene SP43 auszuweichen, eine Alternative gab es nicht.

Die 7km auf der Hauptstraße waren etwas nervenaufreibend aufgrund des starken Verkehrs. Die vorhandenen Leitplanken verstärkten das ängstliche Gefühl, dass einen beschlich, sobald ein LKW von hinten heranfuhr, man konnte ja nicht einfach in den Graben rollen. Nach einer knappen halben Stunde war das schlimmste Stück des Tages geschafft. Ab dem kleinen Ort Portegrandi konnten wir auf kleinen Straßen bis in das Zentrum von Mestre radeln. Bei der Ankunft in Mestre waren wir sehr erstaunt über die für Radler angelegte Infrastruktur, das nachfolgende Foto zeigt was für tolle Radwege es dort gab.

Nach 650 Gesamtkilometern hatten wir unser Ziel, das Hotel Aaron in Mestre erreicht. Unsere tolle Radtour war damit leider beendet. Bis zum Rückflug blieben uns noch zwei Tage, genug Zeit um ohne Rad noch einmal nach Venedig zu fahren. Nach dem Einchecken liefen wir an dem Nachmittag erst einmal zu zwei Radgeschäften, um für den Rückflug gerüstet zu sein. Für die Räder benötigten wir Kartons in einer Größe, die es erfahrungsgemäß in einem Radgeschäft gab. Im zweiten Geschäft (Powerstation) hatten wir  Glück, wir sollten an unserem Abflugtag wiederkommen und die Kartons abzuholen, unser Problem war damit gelöst. Am späten Nachmittag und Abend bummelten wir noch über den Markt in der Altstadt von Mestre Venedig.