In Cap d´Agde

Datum Km Σ Km Hm Σ Hm Übernachtung
31.08.2012 11 19 0 0 Camping

  

Die anstrengende Fahrt vom Vortag sorgte für einen langen Schlaf. Um 08:00 Uhr gingen wir erst einmal zum Frühstück. Nichts Tolles: Brot Baguette, Marmelade, ein wenig Käse, Müsli, Orangensaft und Kaffee, uns reichte es. Kurz die wenigen Sachen wieder ins Auto gepackt, waren wir um kurz vor 09:00 Uhr wieder auf der Autobahn in Richtung Süden. Die Fahrt verlief wie am Vortag ohne Schwierigkeiten, die üblichen Staus in Lyon bei der Ortsdurchfahrt, ein wenig Regen danach auf dem Weg nach Valence. Je weiter wir nach Süden kamen, je wärmer wurde es. An dem Tag stieg das Thermometer von 13 Grad im Regen auf 27 Grad bei der Ankunft in Cap d´Agde. Den Campingplatz Neptune fanden wir in Cap d´Agde sehr schnell. Für uns beide kostete die Nacht 22 Euro, ein Preis, der absolut ok war.

An der Rezeption teilte man uns mit, dass unser PKW auf oder vor dem Campingplatz für die Dauer unserer Radtour nicht stehen bleiben konnte. Die gute Frau hatte aber gleich eine Lösung parat. Ein Telefonat und wir bekamen den Hinweis, dass wir unseren KIA Ceed in Agde auf einem sicheren Platz abstellen könnten. Der Vermieter würde am nächsten Tag extra vorbei kommen, um uns abzuholen. Der Platz war wohl nicht so einfach zu finden, aus dem Grund gab es wohl den kostenlosen Abholdienst. An Kosten sollten für den Parkplatz pro Tag 4 Euro aufkommen, wir hatten das Parkplatzproblem gelöst und den Preis fanden wir akzeptabel.

Am späten Nachmittag radelten wir nach dem Aufbau des Zeltes noch nach Le Grau-D´Agde zum Strand und in die Altstadt von Cap d´Agde. Es war bereits zu merken, dass die Nachsaison begonnen hatte. Im Ort war es merklich ruhig, es gab viele Restaurants, aber wenig Touristen.

Wir bummelten am späten Nachmittag noch ein wenig durch Cap d´Agde, fanden unserem Reiseführer folgend auch das Stadtmuseum, es war aber leider geschlossen. Der vor dem Museum vorhandenen Hinweistafel konnten wir entnehmen, dass das Museum im ehemaligen Hotel de la Charité untergebracht war und das in den 26 Sälen des Museums die Geschichte der Stadt wohl anschaulich dargestellt wurde. Nach unserer kurzen Besichtigung der Altstadt radelten wir die wenigen Kilometer wieder zurück zum Campingplatz.

Draußen vor dem Pool machten wir es uns an dem Abend noch ein wenig gemütlich. Es gab zwar kein geöffnetes Restaurant, man konnte aber eine Pizza bestellen und diese an den Tischen am Pool verzehren.