Auf nach Castelnaudry

Datum Km Σ Km Hm Σ Hm Übernachtung
04.09.2012 63 197 110 292 Camping

 

Wir hatten Zeltnachbarn mit einem 6 Monate alten Kind. Er kam gebürtig aus Heiden, einem kleinen Ort keine 25 km entfernt von unserem eigenen Heimatort. Jetzt lebten sie wohl zu dritt in Köln. Wir erzählten uns reichlich, so kam es, dass wir erst um 10:20 Uhr auf dem Rad saßen. Es war egal, wir hatten Zeit, bis Castelnaudery waren es knapp 60 km, mit Rückenwind sollte das kein Problem sein.

Was uns an dem Tag auffiel, war die Tatsache, dass es trotz sehr schöner Strecke an Infrastruktur mangelte. Um die Mittagszeit bei spärlichem Frühstück nichts zu essen zu bekommen, war nicht so toll. Viele Ort lagen abseits vom Canal du Midi. Unser Versuch, in einen Ort zu radeln und Einkäufe zu tätigen, misslang. Im dem kleinen Ort Avignonet-Lauragais ging es zwar bergauf, wir fanden aber kein geöffnetes Geschäft oder eine geöffnete Bar.

Also wieder zurück zum Canal du Midi, bis Castelnaudary war es ja nicht mehr so weit. Bei der Ankunft deckten wir uns im Ort zunächst mit Lebensmittel ein, Claudia verschwand noch in einer Touristikinformation, um nach dem Weg zum Campingplatz zu fragen, der Platz lag außerhalb des Ortes, Wir mussten weiter dem Canal du Midi folgen und dann der Ausschilderung am Canal folgend 3,5 km nach Nordwesten radeln. Der Campingplatz „La Capelle“ war klein und bot relativ wenig, dafür war es sehr ruhig und er hatte einen unheimlich netten Besitzer.

Der Campingplatz „La Capelle“ war klein und bot relativ wenig, dafür war es sehr ruhig und er hatte einen sehr netten Besitzer. Unsere Einkäufe für den Abend hatten wir ja in Castelnaudary getätigt. Das war auch gut so, weil es im ganzen näheren Umkreis weder ein Restaurant noch eine Einkaufsmöglichkeit gab. Wir kochten selber etwas Einfaches, genossen ein Gläschen Wein und machten es uns auf einer Bank neben unserem Zelt gemütlich.