16. Tag: An den Cliffs of Moher

Datum Km Σ Km Hm Σ Hm Übernachtung
13.08.2013 123 1.371 1027 12.699 Camping Woodlands Park

 

Im Internet findet man sehr viel über die Cliffs of Moher, sei es auf der offiziellen Seiten www.cliffsofmoher.ie , auf Seiten von Reiseveranstaltern oder in verschiedenen Reiseberichten. Überall werden sie als eines der schönsten Reiseziele Irlands angepriesen. Es ist schon toll dort zu stehen, um in die steil abfallenden Felswände zu schauen. In den Felsen leben viele Vögel, es sollen 29 verschiedene Arten und insgesamt ca. 30.000 sein.

Der Campingplatz in Doolin lag ja nur wenige Meter über Meereshöhe, daher musste ich an dem frühen Morgen zunächst 200 Höhenmeter hinauf. Als ich an den Cliffs ankam, war dort kaum ein Mensch zu sehen, um 09:00 Uhr ging es aber los. In Schlange erschienen die Busse und aus ihnen strömten reichlich Menschen, um die bis über 200 m hohen Klippen zu sehen.

Persönlich habe ich es gerne, wenn die Natur bleibt, wie sie ist, die gewaltigen gepflasterten Flächen auf den Parkplätzen und rund um das Besucherzentrum gefielen mir nicht, dass war mir alles zu groß und pompös, wo blieb da die ursprüngliche Natur? Das Besucherzentrum und einen etwa 200 langen Besucherweg zu den Klippen hatte man im Jahr 2007 fertiggestellt. Aus Sicherheitsgründen hatte man einen Teil des Weges mit bis zu 1,50 m hohen Steinplatten begrenzt, mit der Wirkung, dass man nicht mehr alles sah, die Sicht auf die Klippen war deutlich eingeschränkt.

Als die Menschenmassen um 09:00 Uhr anrollten, machte ich mich auf dem Weg, noch lagen 115Tageskilometer vor mir. Die Landschaft durch die ich stundenlang fuhr, war überwiegend durch Landwirtschaft geprägt, natürlich ging es wieder reichlich bergauf und bergab. In Kilrush traf ich ein französisches Radler Paar, er war mit einem Bob-Anhänger unterwegs. Sie erzählten mir, dass die Fähre über den Shannon zwischen Killimer und Tabert regelmäßig fuhr. Der Hinweis war absolut korrekt, eine halbe Stunde später kam ich in Killimer am Fähranleger an und konnte fast direkt auf die Fähre fahren, sie wurde gerade entladen.

Von den weiteren Kilometern gibt es wenig zu schreiben! Ursprünglich wollte ich in Listowel übernachten, den Campingplatz, den ich als GPS-Koordinate hatte, gab es in Wirklichkeit aber nicht, aus dem Grund nahm ich den direkten Weg immer an der N67 entlang nach Trallee. Etwas ausgepowert erreichte ich nach 123 Tageskilometern den schönen Campingplatz „Woodland Park“ in Tralee.