4. Tag:  Regen in Belfast

Datum Km Σ Km Hm Σ Hm Übernachtung
01.08.2013 101 343 520 2.776 Camping Touring Caravan Park

 

Die ganze Nacht hatte es geregnet, glücklicherweise war es am Morgen aber trocken, zumindest für die erste Stunde. Ich konnte im Trockenen frühstücken und in Ruhe meine Sachen packen.

Da ich nach dem langen Schlaf relativ früh auf den Beinen war (07:OO Uhr) saß ich schon um 08:00 Uhr auf dem Rad. Bei dem Bauern bezahlte ich noch meine 15 Pfund Platzgebühren und machte mich dann auf den Weg nach Hillsborough. Hillsborough Castle ist die offizielle Residenz von Königin Elisabeth II von Großbritannien und Nordirland in Nordirland. Es wird von der britischen Königsfamilie während ihrer Besuche in Nordirland bewohnt. Das Castle konnte ich nicht besichtigen, da geschlossen, der angrenzende Park war aber sehr schön, den sah ich mir in Ruhe etwas genauer an.

Die 20 km nach Belfast herein waren eine Traumstrecke, immer an einem schönen kleinen Fluss entlang. Einziges Manko war eine kurze Baustelle, die ich aber umfahren konnte, so kam ich wieder zum Fluss zurück. Es zeigt sich mal wieder, dass ich gut beraten war, die grau hinterlegten Radstrecken in Velomap zu nutzen. Leider regnet es immer mal wieder leicht.

Bei dem ständigen Regen fehlte die nötige Stimmung für ein größeres Besichtigungsprogramm, aus dem Grund verlies ich die Stadt und radelte am Hafen entlang weiter in Richtung irischer See. Einen Stop hatte ich noch am Carricfergus Castel im gleichnamigen Ort, danach ging es weiter zügig nach Larne.

An der Küste klarte das Wetter am frühen Nachmittag endlich auf, die Stimmung stieg, obwohl der warme Regen durchaus leicht zu ertragen war. Schade war es nur für die Fotos, ihnen fehlte dann einfach der nötige farbliche Kontrast. Um 14:30 Uhr stand ich auf dem Campground im Carnfunnoc Parc, der sehr schön war. Die Sonne kam raus, ich wurde mutig und wusch die Radsachen, sie würden auf der Leine schnell trocknen.

Danach ging es noch mit dem Rad nach Ballygalley, einem kleinen Ort 4 km nördlich vom, Campingplatz. Dort gab es einen Supermarkt, um die nötigen Einkäufe zu tätigen.