8. Tag:  Grandiose Aussichten an den Steilklippen von "Sleave League"

Datum Km Σ Km Hm Σ Hm Übernachtung
05.08.2013 80 705 1.170 6.958 B&B

  

So schön der kleine Platz „Sleepy Hollows“ auch war, die kleinen Stechfliegen, die morgens aktiv wurden, störten schon sehr, so dass ich den Platz schnell verlies. Die vielen kleinen Seen und die immer wieder gewährten Blicke aufs Meer machten den Morgen wunderschön. Das Wetter hielt sich und die Sonne kam immer mal wieder durch. An Höhenmetern kamen an dem Tag nicht nur wegen des Glenggesh Passes Einiges zusammen, immer wieder stiegen die Nebenstraßen auf über 100 m ü. NN an.

Der Glengesh Pass mit einer Höhe von 275 m war von den Höhenmetern nicht viel, dass letzte Stück zog die Straße aber immer mal wieder auf 16% an, so dass ich gehörig ins Schwitzen geriet. Die Passhöhe kann man von Weitem schon sehen, die Straße zieht sich in einer Talschneise hoch bis auf den Gipfel, wobei man die einzigen und letzten 2 Kehren schon von unten sieht.

Danach ging es in sausender Fahrt immer an einem Fluss entlang bis hinunter in den kleinen Ort Carrick. Dort gab es keinen Campingplatz, aus dem Grund ging ich zuerst in eine Bar und fragte nach einer günstigen Übernachtungsmöglichkeit. Ich hatte Glück, die gab es oben im eigenen Haus. Für 25 Euro + 5 Euro für das Frühstück sagte ich sofort zu.

Da ich früh angekommen war, es war erst 16:00 Uhr, kam die Idee, den Stich zu den Sleave League Klippen noch ohne Gepäck zu befahren. Um 16:30 Uhr machte ich mich auf den Weg,  um die 7,5 km x 2 = 15 km für Hin- und Rückweg in Angriff zu nehmen. Harte Steigungsprozente bis zu 18-20 % warteten auf mich, unterwegs traf ich ein französisches Pärchen, die samt Gepäck und Hänger mit Hund unterwegs waren. Sie taten mir etwas leid, weil sie sehr viel schieben mussten. Gut das ich auf diesem Streckenteil ohne Gepäck unterwegs war.

Die Aussicht auf die Klippen war gewaltig, der Abstecher hatte sich absolut gelohnt.

Den Abend verbrachte ich in der Bar, dort war ein tolle Stimmung, aufgrund des Bankholiday Feiertages. Irgendwie schien dort im Laufe des Abends das ganze Dorf aufzutauchen und alle hatten sichtlich viel Spaß dabei einfach zu essen, zu trinken und miteinander zu reden.