Hinauf bis auf 2.800 m Höhe über die Ötztaler Gletscherstrasse

Datum Km Σ Km Hm Σ Hm Übernachtung
06.09.2006 55 345 1.780 8.790 Camping in Sölden

 

Ein Tag, an dem die ursprüngliche Planung zu 100 % eingehalten wurde. Bis kurz vor Mittag Sölden mit Gepäck zu erreichen sollte kein Problem darstellen. Im Anschluss die Ötztaler Gletscherstraße ohne Gepäck zu befahren, war schon zeitlich schwerer zu kalkulieren, aber durchaus machbar. Wie schön, dass es heute EXIF- Informationen zu jedem digitalen Foto gibt. Um 08:50 Uhr standen wir startbereit an der Rezeption des Campingplatzes in Umhausen um diesen in Richtung Sölden mit Gepäck zu verlassen. Bei leicht ansteigender Straße hatte ich maximal 2 Std. einkalkuliert um den Campingplatz in Sölden zu erreichen.  Dort wollten wir unsere Zelte aufbauen um im Anschluss ohne Gepäck die Ötztaler Gletscherstraße hinauf zu radeln.

Die ersten Kilometer wurden auf der B186 gefahren, bis sich eine Gelegenheit ergab auf eine Nebenstrecke auszuweichen. Nachfolgend einige Fotos, die auf dem Weg nach Sölden gemacht wurden. Wieder zurück auf der B186 fuhren wir in einer Baustelle an den Autos vorbei und durften die Gefahrenstelle als erste verlassen. Routiniert hatten wir unsere Zelte sehr schnell aufgebaut und uns in der Rezeption angemeldet.

Danach kam die Frage auf wer von den Teilnehmern die über 1400 Höhenmeter bis zum Rettenbachferner noch mitfahren würde.  Ulrich und Danjel entschieden sich für einen Verbleib auf dem Campingplatz. Paul hatte insgesamt mehr Zeit zur Verfügung und wollte einen Tag später hinauffahren. Nun gut, übrig blieben Robert, Falk und ich, die sich kurz nach 12:00 Uhr aufmachten die Ötztaler Gletscherstraße zu knacken. Mit wenig Gepäck natürlich erheblich leichter zu befahren als die Pillerhöhe, forderten uns die kontinuierlichen 13% trotzdem durchaus ständig.  Über 1400 Höhenmeter mit dem Trekkingrad waren durchaus nicht leicht zu befahren.

In einer der Kehren vor dem Abzweig in Richtung Hochsölden staunten wir nicht schlecht, als wir Rufe von oben wahrnahmen. Ulrich und Danjel hatten eine alternative Form gefunden den Berg zu erklimmen. Kurz vor der Mautstelle besteht die Möglichkeit über eine kleine Stichstraße eine Restauration zu erreichen. Für uns bei knapper Halbzeit der Gesamtstrecke eine ideale Pausenstelle. Nachfolgend ein paar Fotos, die im Bereich der Restauration gemacht wurden. Obwohl es bis zum eigentlichen Ziel noch ziemlich weit war, konnte man die Gletscherstation bereits von weitem sehen. Nur durch kleine Trinkpausen unterbrochen, kurbelten wir uns Meter für Meter an die Gletscherstation heran.

Auf den letzten 2 Kilometern mussten wir leider noch eine Baustelle durchfahren. Auf einer Straßenseite wurde der Asphalt für die nahende Wintersaison vollständig erneuert. Entgegenkommende und überholende Fahrzeuge erzeugten ständig Staubwolken. Etwas höher auf dem Weg zum noch gut 100 Meter höher gelegenen Parkplatz konnten noch einige Fotos von oben gemacht werden. Für die Abfahrt zurück nach Sölden benötigten wir nur knapp eine Stunde. Aufgrund der wenigen Kehren konnten wir die Räder mal so richtig laufen lassen. Für den Abend fanden wir in der Nähe eine Pizzeria.