Ein letzter Tag am Genfer See, Heimreise, Nachbetrachtung

Datum Km Σ Km Hm Σ Hm Übernachtung
07.07.2006 36 1013 100 20163 Camping "Vichy in Lausanne"

 

Freitag, der 07.07.2006

Viel Zeit hatte stand an dem Tag zur Verfügung. Ich hatte mir nach meiner langen strapaziösen Tour bewusst wenig vorgenommen. Ein wenig am See entlang radeln und einen Weg zum Bahnhof suchen, der nicht zu steil war, vielmehr hatte ich mir nicht vorgenommen. Ich wollte auf der Heimreise nicht total verschwitzt im Zug sitzen, das war der Grund. Die Fahrkarte für das Fahrrad musste ich auch noch kaufen, weil dass in Deutschland nicht möglich war. Morgens fuhr ich gemütlich am Genfer See entlang nach Westen, musste aber feststellen, dass der Radweg nicht durchgängig befahrbar war. Nachstehend habe ich zum Abschluss noch einige Fotos zusammengestellt, die ich am Seeufer und während des Tages machte:

 

Samstag, der 08.07.2006

Obwohl der Zug erst um 08:45 losfuhr, stand er bereits eine halbe Stunde vorher auf dem Gleis. Es stand somit sehr viel Zeit zum verstauen des Gepäcks zur Verfügung. Vorher war ich langsam auf dem am Vortag erkundschafteten Weg zum Bahnhof geradelt, hatte mir sehr viel Zeit genommen. Alles schön langsam, nur nicht mehr Schwitzen. 

Er fuhr pünktlich ab und kam in Basel auch pünktlich an. So ganz viel konnte jetzt eigentlich nicht mehr schief gehen. Schon bei der Planung hatte ich darauf geachtet, dass eine längere Zeit zum Umsteigen zur Verfügung stand. In Basel war das eine ganze Stunde, die ich natürlich nicht voll benötigte. Die weitere Fahrt lief mal abgesehen davon, dass der Zug auf dem letzten 100 km vor Essen aufgrund einer Signalstörung 25 Minuten Verspätung hatte, problemlos. Die Zeit unterwegs verkürzten mir einige andere Radler die immer mal wieder zustiegen durch wechselnde Gespräche. Jeder erzählt halt etwas über seine Radtour.

 

Nachbetrachtung

Von der Strecke und Zeitdauer her, war es die längste Radtour, die ich in meinem bisherigen Leben alleine gefahren bin. Grandiose Landschaften hatte ich durchfahren, ich hatte auf der Tour so einige Male mit der Hitze kämpfen müssen, so manchen Liter an Schweiß verloren und dennoch würde ich keinen der Tage missen wollen. Für die Erstellung dieses Berichts benötigte im nach hinein so manche Stunde. Es war mir wichtig die Notizen, die ich abends in mein Tagebuch schrieb noch einmal aufzuarbeiten und nach zu erleben. 

Der erstmalige Einsatz eines Fahrradanhängers hatte mir auf der Tour gut gefallen. Immer direkt an die Packtaschen zu können ohne andere Ortliebrollen entfernen zu müssen war klasse. Mir war es die geschätzten 10 % an zusätzlichen Kraftaufwand wert. Sollte es mir tatsächlich gelingen im nächsten Jahr nach Island zu reisen, wird der Croozer Travel auf jeden Fall dabei sein. Das durch warme Kleidung erforderliche Mehr an Gepäckvolumen wird problemlos zu verstauen sein.