Anreise und Start in Nizza

Datum Km Σ Km Hm Σ Hm Übernachtung
22.07.2004 52 52 631 631 Camping Les Merveilles

 

Pünktlich um 07:00 Uhr geht es von zu Hause aus los. Es ist Ferienbeginn und wir befürchten in einen Stau zu geraten. Die Verkehrsdichte ist auf der A3 nach Köln zwar relativ hoch, wir kommen aber trotzdem frühzeitig am Flughafen an. In Ruhe wird das Gepäck abgeladen und der Pkw im Parkhaus 3 untergebracht. Während wir drei mit dem Pkw gefahren sind, reist Burkhardt mit dem Zug aus Dortmund an. Auch er trifft bereits um 09:00 Uhr pünktlich ein. Die Gepäckaufgabe geht zügig vonstatten, der Start verzögert sich aber aus einem uns unbekannten Grund um 25 Minuten.

Bis Nizza dauert der Flug etwa 1 Std. und 20 Minuten. Wir landen bereits um 13:00 Uhr. Dann das zunächst große Problem. Mir fehlt beim Gepäckempfang ein Gepäcksack, ausgerechnet der mit meinem Daunenschlafsack und der Isomatte. Während die drei ihre Fahrräder herrichten, begebe ich mich zur Gepäckreklamation und fülle das entsprechende Verlustformblatt aus. Die Dame an der Gepäckreklamation kann mir meinen Gepäcksack natürlich auch nicht herzaubern, sie hilft mir aber weiter, indem sie mir die Adresse eines Sportgeschäftes in Nizza gibt und den Weg dorthin ungefähr beschreibt. Kurze Zeit später sind wir startklar. Entlang der Promenade des Anglais fahren wir in Richtung Altstadt immer am Meer entlang. An einem großen Platz entdecken wir nach einstündiger Suche das Sportgeschäft „GO SPORT“. Dort kann ich mir eine Isomatte und einen Schlafsack zu einem einigermaßen akzeptablen Preis kaufen. Gleichzeitig decken wir uns mit Gaskartuschen ein. Während des Einkaufs flickt Burkhardt seinen Fahrradschlauch. Er war kurz vorher in der Innenstadt in eine Heftzwecke gefahren. Na ja, nicht unbedingt der gelungenste Start, aber ein größerer Fahrradschaden wäre viel schlimmer gewesen.

Jetzt kann es endlich losgehen. Zügigst verlassen wir mit Hilfe meines GPS-Empfängers die Innenstadt in Richtung Norden. Einige Kilometer hinter Nizza müssen wir eine unfreiwillige Pause einlegen. In einem Steinbruch werden Sprengungen durchgeführt.

Aus diesem Grund wurde die Straße kurzfristig gesperrt. Es dauert aber nicht sehr lange, so dass wir kurze Zeit später weitergewunken werden. Die Gorges de Vesubie sind landschaftlich einfach toll. Die Straße auf der anderen Schluchtseite liegt bestimmt über 100 m tiefer. Immer wieder genießen wir den Blick tief in die Schlucht und fotografieren.

Wegen der unglücklichen Zeitverzögerung in Nizza erreichen wir unseren Campingplatz in Lantosque erst um 20:45 Uhr, sind aber froh, draußen an einer Bar, die eigentlich schon geschlossen hatte, noch etwas zu trinken zu bekommen.