Über den Duranpass nach Falcade

Datum Km Σ Km Hm Σ Hm Übernachtung
13.08.2005 50 320 1250 7950 Camping in Falcade

 

Um 09:00 Uhr stehen sie am Straßenabzeig zum Duranpass, haben gut gefrühstückt und versuchen, aufgrund der morgentlichen Kühle und den ersten Abfahrtskilometern die Muskeln warm zu treten. Wenige Minuten später dann das erste Schild mit dem Hinweis auf 16 % Steigung. Glücklicherweise hält diese nicht sehr lange an. Erschrecken kann sie ein derartiges Schild nicht mehr, sind sie doch am Nigerpass die 24 % hinaufgefahren. In einem kleinen Dörfchen werden sie von einer älteren Dame begeistert angefeuert. Obwohl die drei ihre Wasserflaschen am Dorfbrunnen aufgefüllt haben, fragt sie mehrmals nach, ob sie den Radlern noch mit Wasser aushelfen kann.

Auf der Passhöhe des Duranpasses beantwortet Georg die Fragen eines Italieniers auf englisch. Er ist total begeistet von den bepackten Fahrrädern. Probeweise hebt er Georgs Fahrrad an, muß aber noch einmal nachfassen, weil er die 48 kg sonst nicht vom Boden bekommt. Auf dem Weg nach Falcade entdeckt Willem an einem Fluß eine wunderbare Picknickstelle. Die drei schauen sich nur an und wissen, dass ist unser Platz. Die Taschen vom Rad geschnallt, steht der Kocher binnen 3 Minuten auf einer ebenen Kiesfläche.

Georg kann es nicht lassen und steigt in die kühlen Fluten. Falcade erreichen sie am frühen Nachmittag bei etwas einsetzendem Regen. Als eingespieltes Team steht das Tarp binnen 5 Minuten. Das Zelt wird nur zur Hälfte unter das Tarp gebaut, so dass sie alle noch bequem darunter auf ihren kleinen Hockern sitzen können.